Atomkraft in FIN

Wie sieht es angesichts der fort schreitenden Globalisierung und den damit verbundenen Zwängen mit der Umwelt in FIN aus? Stichwörter: AKW`s, Holzwirtschaft, Papier- u. Zellulose Herstellung, zunehmende Industriealisierung...

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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Sapmi » 15. Dez 2009 14:27

Schlechtwetterfront hat geschrieben:So ist´s aber auch. Wer macht sich schon Gedanken, wenn er den Stecker in die Steckdose steckt? ;-)
Na, da gibt's schon so Einige, sonst gäb's ja z. B. solche Diskussionen hier nicht bzw. niemand wäre je auf die Idee gekommen, andere Formen der Energiegewinnung nachzudenken. :wink:
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sunny1011
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 15. Dez 2009 14:56

Doch, meiner Meinung nach sind die Gespräche sehr gegenwärtig. Nur leider wird das Thema zu Marketingzwecken "ach wir sind so umweltbewusst" missbraucht :( Bzw. zum Geschäftskonzept "ach, wir sind so umweltbewusst, zahl gefälligst dafür".
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Omega » 16. Dez 2009 21:05

Das Thema hier wurde von Anfang an schlecht gemacht, die ganze Art dieser Energiegewinnung direkt mit.
Und da glaube ich nicht, daß der Gedanke, wo kommt mein Strom her, auch nur minimal berücksichtigt wurde.
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Sapmi » 16. Dez 2009 21:53

Schlechtwetterfront hat geschrieben: Und da glaube ich nicht, daß der Gedanke, wo kommt mein Strom her, auch nur minimal berücksichtigt wurde.

Sondern? :wink:
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 11. Jan 2010 14:16

Es wird kein erhöhtes Krebsrisiko an Wohnorten direkt neben einem Atomkraft bestätigt. Auch kein Risiko für Leukämie bei Kindern, sagt die finnische Presse anhand von Untersuchungen.

http://www.hs.fi/kotimaa/artikkeli/Sy%C ... 5252056904
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von urso branco » 11. Jan 2010 15:46

sunny1011 hat geschrieben:Es wird kein erhöhtes Krebsrisiko an Wohnorten direkt neben einem Atomkraft bestätigt. Auch kein Risiko für Leukämie bei Kindern, sagt die finnische Presse anhand von Untersuchungen.

http://www.hs.fi/kotimaa/artikkeli/Sy%C ... 5252056904
Na ja.. Ich habe die Studie gerade mal in "Cancer Causes Control" überflogen und selbst die Autoren üben sich in Selbstkritik: sehr niedrige Stichprobengrösse. Ältere Studien z.B. aus Deutschland mit grösseren Stichproben fanden einen Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und der Nähe zu einen Atomkraftwerk. Das Problem für die finnische Studie ist die generelle geringe Bevölkerungsdichte in Finnland. Daher konnten die Forscher nicht auf eine höhere Stichprobe kommen. Das Ergebnis ist mit Vorsicht zu geniessen.

[edit:] Ich weiss nicht ob das hier schon war, aber ich habe gerade gelesen, dass Kristiinankaupunki, Pyhäjoki und Simo als mögliche Standorte für einen geplanten, sechsten Reaktor zur Diskussion stehen.

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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 11. Jan 2010 16:45

Das stand schon irgendwo (die Fennovoimabroschüren wurden sogar zweifach in alle Haushalte eingeworfen, hab ich zumindest zweifach bekommen) und einige sind dafür, dass es nicht bei einem Standort bleibt.

Ältere Studien aus Deutschland sind in der Regel hier uninteressant. :evil: Wie die Originale ausgelegt werden, ist nur um die Bevölkerung (wirksam) zu bearbeiten.
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Syysmyrsky » 12. Jan 2010 12:51

Zu einem möglichen neuen Atomkraftwerk in Finnland gab es am 23.12.2009 in "Neues Deutschland" ein Gespräch mit Janne Björklund. Björklund ist Koordinator der Anti-Atomkraft-Kampagne des Umweltverbandes "Finnish Association for Nature Conservation". Das Gespräch für ND führte Michael Schulze von Glaßer.

ND: In Finnland wird derzeit der dritte Reaktorblock des Atomkraftwerks Olkiluoto gebaut, wobei sich die Kosten seit Beginn mehr als verdoppelt haben und das Projekt zudem Jahre im Verzug ist. Trotz dieser Erfahrungen plant der finnische Konzern Fennovoima, der zu einem Drittel dem deutschen Energieriesen E.on gehört, den Bau eines weiteren AKWs. Wie kann das sein?

Björklund: Wenn man die Umweltzerstörung durch Uranbergbau und radioaktiven Müll ignoriert, ist Atomenergie ein lohnendes Geschäft. Der voraussichtliche Energiebedarf Finnlands für das Jahr 2020 zeigt, dass das neue Atomprojekt vor allem für den Export von Strom gedacht ist - im eigenen Land sind genug Kapazitäten vorhanden. Es geht also nur um Profit.

ND: Wie soll das Atomprojekt genau aussehen?

Björklund: Fennovoima möchte in Nord-Finnland bei den Städten Simo und Pyhäjoki ein neues Atomkraftwerk bauen - die meisten Fragen sind aber noch offen. Erstmal muss eine Genehmigung vom Parlament erteilt werden. Dazu betreibt der Energiekonzern ein aufwendiges und kostspieliges Lobbying, um die politischen Entscheidungsträger für die Atompläne zu gewinnen.

ND: Bis Sommer 2010 soll es eine Parlamentsentscheidung dazu geben …

Björklund: Die Mehrheit der Parlamentarier ist zurzeit für den Bau neuer AKW in Finnland. Das finnische Atomenergiegesetz macht die Sache aber kompliziert: Es darf nur einmal über den Bau und die Firma, die dafür den Zuschlag bekommt, abgestimmt werden. Es kann also sein, dass sich die Parlamentarier für unterschiedliche Unternehmen entscheiden und im Endeffekt keines die nötige 50-Prozent-Hürde überwinden kann. Dann wäre das Atomprojekt gescheitert. Das Gezerre um neue Atomkraftwerke wird bis zur Abstimmung im Sommer 2010 weiter zunehmen. Vielleicht wird aber auch später abgestimmt. Dann werden die Atompläne Einfluss auf die Parlamentswahl haben und könnten auch so gekippt werden.

ND: Schon nahe den Städten Ruotsinpyhtää und Kristiinankaupunki im Süden Finnlands mussten Kraftwerkspläne aufgrund starker lokaler Proteste aufgegeben werden. Wie steht die Bevölkerung zu den neuen Atomplänen?

Björklund: Der Widerstand wächst. Aktuelle Umfragen zeigen, dass 55 Prozent der finnischen Bevölkerung gegen neue Atomprojekte sind, vor sechs Monaten waren es noch 48 Prozent. Vor allem die Probleme rund um den Bau in Olkiluoto sind dafür verantwortlich: Dort explodieren die Kosten und die Bausubstanz ist mangelhaft. Zudem funktionieren die automatischen Sicherheitsvorrichtungen nicht. Dabei sollte der neue Reaktorblock der sicherste der Welt werden. Ein weiterer Grund für den zunehmenden Widerstand ist der Stromverbrauch: Finnland wird in Zukunft auch ohne neue Atomkraftwerke genügend Strom haben. Der Bau neuer Kraftwerke zum Zweck des Energieexports ist quasi ein Import von Atommüll.

ND: Wie sieht die Strategie der Atomkraftgegner aus, um das Vorhaben zu stoppen?

Björklund: Wir versuchen, unsererseits Einfluss auf das Parlament zu nehmen. Ein gutes Argument, um die Abgeordneten zu gewinnen, ist der Hinweis auf den Stromverbrauch. Wenn es keinen weiteren Bedarf gibt, gibt es auch keinen Bedarf an neuen Atomkraftwerken. Wir sind aber auch außerhalb des Parlaments aktiv und planen eine internationale Kampagne, um auch die ausländischen Profiteure eines möglichen Atomkraftwerkbaus in Finnland ins Rampenlicht zu ziehen: Dazu gehört in Deutschland der E.on-Konzern.
Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.

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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 31. Jan 2010 12:05

Die polnischen Mitarbeiter auf der Atomwerkbaustelle Olkiluoto plaudern aus dem Nähkästchen über grobe Fehler, die einfach mit Beton "versteckt" werden. Der Bau ist weiterhin verzögert und derzeit auf Ende 2012 angesetzt. Zu den Problemen hat u.a. Bürokratiewartezeiten, fehlende Pläne des Unternehmens Areva, unklare Zuständigkeiten bei vielen Dienstleisterunternehmen. Die Polen hat ein Interview über die Zustände an Greenpeace gegeben. Viele Bauarbeiten wurden ohne Zeichnungspläne ausgeführt, viele z.B. Schweissarbeiten wurden in Eile gemacht. Die ganze Baustelle ist wie ein Moskauer Zirkus, sagen die Polen, es waren etwa 4000 Unternehmen aus 60 Nationen beteiligt - dazu gehören natürlich die üblichen Sprachbarrieren (Anm. und Kultur-, Kommunikationsbarrieren!). Angeblich litten einige sogar an Schreibschwäche. Portugiesen (auch Führungskräfte) konnten keine andere als ihre eigene Sprache (Anm. glaub ich nicht, gerade Portugiesen, aber...).

Dann folgen noch diverse Details zu den Pannen und schlampig ausgeführten Arbeiten.

http://www.hs.fi/kotimaa/artikkeli/Rake ... 5252524882

Ich fand's schon immer, dass diese Kulturmischung, die es dort gibt, kein gutes Ergebnis zustande bringen kann. Wenn man die übliche Kommunikationsinkompetenz in Betracht zieht (ich beziehe mich nicht auf Sprache). Leider wird es immer noch so gehandhabt, dass internationales Zusammenarbeiten sich "einfach von selbst einrenkt" :roll:

Gut, dass einer endlich Klartext redet. Hoffentlich öffnet es die Augen und nicht nur wieder eine Endlosdiskussion, dass die Ausländer an allem Schuld sind. Immerhin ist Finnland der Auftraggeber (der es billig haben will). :evil:
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Omega » 31. Jan 2010 14:30

Das liegt alles an solchen hirnverbrannten, europaweiten Auschreibungen. Billig, billig.

Tja, bestellste *****, kriegste *****. :mrgreen: Daran ändert sich nichts.
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 16. Feb 2010 07:11

66% ist für die Uranschöpfung in Kainuu, nur 12% eindeutig dagegen. Vor allem Männer und über 50 jährige. 1000 Finnen wurden befragt (wie immer). Weitere Pläne für Uranschöpfung betreffen Sotkamo.

http://www.hs.fi/talous/artikkeli/Selvi ... 5252943508
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 11. Mär 2010 17:54

Weiss wer, wieso beschuldigt jemand ('n Finne?) (im Zusammenhang mit der (flachen) Diskussion über die Valiomilch Qualität) "deutsche" Fennovoima, dess sie die Umwelt in Finnland verpestet und Finnland als deutschen Atommüllzwischenlager missbraucht. Hab ich was verpasst?

Das sind die Inhaber:
http://www.fennovoima.com/en/fennovoima2/owners

Geht es um das Bauen der Atomwerke (also die Baustellen) oder wird es e.on zugeschrieben (trotzdem, kein Mehrheitinhaber). Im Vorstand taucht lediglich ein Name, der deutsch aussieht. Oder nur Zorn?

:nixkapier: :nixkapier: :nixkapier: :nixkapier:
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Sapmi » 21. Mär 2010 17:51

Und hier die Adresse der Atomkraftgegner (nur auf Finnisch und Schwedisch):
http://www.ydinvoima.fi/
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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von sunny1011 » 23. Mär 2010 15:33

Weiss also niemand, wieso Deutschland "schuld" ist an der Gefährdung der schönen finnischen Natur mit Atomkraft?

Das ist aber noch besser: Russland wird Finnland beibringen, wie man Atomkraftwerke baut:
http://www.hs.fi/english/article/Putin+ ... 5254902663

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Re: Atomkraft in FIN

Beitrag von Omega » 24. Mär 2010 19:09

Wenn das mal keine Nachbarschaftshilfe erster Sahne ist. :dampfablass:
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