Der Bier-Thread

Eßgewohnheiten, Rezepte, finnische Küche

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Saana
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Saana » 20. Jan 2009 15:35

Sapmi hat geschrieben:Kenn ich vom Hörensagen bzw. vom Dran-Vorbeilaufen, also an der Brauerei. Warst Du mal drin? Mich hat's dann doch nicht so interessiert.
Nö, hat mich auch nicht so interessiert (war noch nicht mal bei Lapin Kulta, dabei ist Tornio ja quasi um die Ecke von Oulu aus). Habs aber schon mal getrunken, war so lala, Durchschnitt, würd ich sagen. Aber wenigstens billiger als die importierten Biere. Einmal hab ich im Værtshuset eine Bügelflasche gewählt, konnte aber leider nicht sehen, was es war. Tja, die schöne Flasche hatte leider den stolzen Preis von 89 NOK (so etwa 10 €) und entpuppte sich als belgisches pilsähnliches Bier (ich mag kein Pils). Nach dem Reinfall bleib ich lieber bei einheimischen Sorten. :lol: Bei diesem Bierfestival in Tromsø hab ich auch ganz schicke Flaschen von der norweg. Brauerei Nøgne Ø gesehen. Hat die schon mal jemand probiert? Die Sorten klingen ziemlich abgefahren (Havre Stout, Underlig Jul...)

Edit: Hah, ich glaubs nicht: Nøgne Ø exportiert tatsächlich in erster Linie nach Finnland! Da muss ich gleich mal zum Alko schauen...

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Tenhola
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Tenhola » 20. Jan 2009 18:20

Fuer mich etwas unverständlich das Getue mit der Bügelflasche, denn es kommt ja schliesslich auf den Inhalt an. Zu meiner Zeit gab es einfach nichts anderes und das Bier schmeckte nach dem Wechsel auf Kronenkorken auch nicht anders bzw. schlechter. Ich habe nach Schulende (1960) bis zum Anfang meiner weiteren Ausbildung in einer Brauerei gearbeitet und mein Job dort war nach dem Abfüllen der Flaschen die Bügel zu schliessen, den das geht nicht automatisch. Der Wechsel auf Kronenkorken war nur eine Frage der Zeit, den das Schliessen der Flaschen benötigt einiges an Personal.
Bügelflaschen waren auch immer ein grosses logistisches Problem, denn bei der Anlieferung der Bierkästen an die Brauerei war auch immer ein grosser Anteil von Flaschen aus anderen Brauereien dabei. Da jede Brauerei eine etwas andere Flaschenform hatten mussten sie von Hand aussortiert werden und dann an die entsprechende Brauerei ausgeliefert werden.
Bügelflaschen haben doch heute nur noch ein paar kleine Brauereien mit geringem Ausstoss und die alten Flaschen sind eine reine Imageangelegenheit.

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Saana » 20. Jan 2009 19:23

Tenhola hat geschrieben:Bügelflaschen haben doch heute nur noch ein paar kleine Brauereien mit geringem Ausstoss und die alten Flaschen sind eine reine Imageangelegenheit.
Das stimmt schon, aber ich finde Bügelflaschen einfach rein optisch ansprechender als viele der "normalen" Flaschen. Und das Design ist für den Verkauf ja auch nicht unerheblich. Ausserdem unterstütze ich eh lieber die kleinen Brauereien. :wink:

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Teija » 20. Jan 2009 20:13

Sehr zu empfehlen ist:
''Winterbock'' von Distelhäuser
Ich bin letzte Woche zum ersten
Mal in den Genuss gekommen-hat
mich sofort umgehauen :D

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Tenhola
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Tenhola » 20. Jan 2009 20:17

@Saana da gebe ich Dir recht. Das ist nämlich nicht nur beim Bier so und viele vor allem Jugendliche, beurteilen Produkte oft nur nach dem Aussehen und nicht nach dem Inhalt bzw. der Qualität. Ich weiss nicht wie es in Deutschland ist aber in der Schweiz ist es einfach in, mexikanisches Bier aus der Flasche zu trinken. Dass zum Beispiel die Kronenkorken zum Teil verrostet sind und es auch umweltmässig bedenklich ist Bier von Mexiko nach Europa zu transportieren interessiert niemanden. Hauptsache man macht mit weil es im Moment einfach Mode ist und man ja dazugehören will.

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von sunny1011 » 20. Jan 2009 21:22

Tenhola hat geschrieben:Fuer mich etwas unverständlich das Getue mit der Bügelflasche, denn es kommt ja schliesslich auf den Inhalt an.
Ganz recht, aber es geht wohl um das nostalgische. Und natürlich um Wernääääääääääääää Beinhart Comic (zu recht!) :D Nicht zuletzt geht auch um das Wiederverschliessen, schreibt wiki.
Tenhola hat geschrieben:Ich habe nach Schulende (1960) bis zum Anfang meiner weiteren Ausbildung in einer Brauerei gearbeitet und mein Job dort war nach dem Abfüllen der Flaschen die Bügel zu schliessen, den das geht nicht automatisch. Der Wechsel auf Kronenkorken war nur eine Frage der Zeit, den das Schliessen der Flaschen benötigt einiges an Personal.
Stell ich mir mindestens so *autsch* vor wie meine Studijobs mit 4711 zudrehen und fehlerhafte Etiketten wieder ablösen oder Scartkabel (manuell) zumachen und fehlerhaft zugemachte nochmal korrigieren. 8)
Tenhola hat geschrieben:Da jede Brauerei eine etwas andere Flaschenform hatten mussten sie von Hand aussortiert werden und dann an die entsprechende Brauerei ausgeliefert werden.
Bügelflaschen haben doch heute nur noch ein paar kleine Brauereien mit geringem Ausstoss und die alten Flaschen sind eine reine Imageangelegenheit.
Na eben, wie die Koulu in Turku. Die liefern auch nirgendwo, das ist nur Eigenbedarf und wenn ich richtig verstanden habe, sogar das Leergut ist teuer (sie sind auch 1 l gross).
Saana hat geschrieben:Ausserdem unterstütze ich eh lieber die kleinen Brauereien. :wink:
Bild Solange es noch welche überhaupt gibt :(
Tenhola hat geschrieben:@Saana da gebe ich Dir recht. Das ist nämlich nicht nur beim Bier so und viele vor allem Jugendliche, beurteilen Produkte oft nur nach dem Aussehen und nicht nach dem Inhalt bzw. der Qualität. Ich weiss nicht wie es in Deutschland ist aber in der Schweiz ist es einfach in, mexikanisches Bier aus der Flasche zu trinken. Dass zum Beispiel die Kronenkorken zum Teil verrostet sind und es auch umweltmässig bedenklich ist Bier von Mexiko nach Europa zu transportieren interessiert niemanden. Hauptsache man macht mit weil es im Moment einfach Mode ist und man ja dazugehören will.
Ich glaube hierzulande müssen Jugendliche eher zusehen, damit sie sich das leisten können (und es wird auch verstärkt dagegen vorgegangen, damit sie nichts bekommen), also Erwachsene sind auch neugierig auf ansprechendes Design. Lieber eine Mäyräkoira statt ein britisches Monty Python's Holy Grail für knappe 7 Euro die Flasche (geschmeckt hat's nicht, aber es ist cool) :mrgreen:

In den deutschen Brauereibesuchen war mein Finne im siebten Himmel. Wir waren vor 2 Jahren in zwei Brauereien. Warsteiner ist voll aufgemotzt, die Gegend ist natürlich schön, aber da ist die ganze Nostalgie verflogen. Bei Köpi hat man viel mehr erfahren (statt Filmchen im Mediazenter), die Bewirtung war auch 1A (leckere Würste, Kartoffelsalat und unbegrenzt Bier) - einfach nur toll. Er will wieder nach Duisburg :D In Finnland hat mein Mann auch Koff in Kerava besichtigt, aber das war ganz am Anfang der Produktion. Die verschiednen Marken werden ja nur zusammengemischt und dann kommen ja noch die chemischen Prozesse dazu. Bald blüht uns, dass das Bier noch weiter verwässert wird, also wieso sprechen wir hier vom Inhalt :evil:

Empfehlenswert ist ein Besuch bei der Ale Coq in Tartu/Estland http://www.alecoq.ee/ . Die Baltischen Länder halten sich auch weitestgehend an das Reinheitsgebot (ob Ale Coq, weiss ich allerdings nicht genau), die Brauereistätten sind sehr urig (zumindest der Museumteil) und 2005 hat die Führungen ein ehem. Geschäftsführer, der bereits pensioniert ist und die Dinge in und auswendig kennt. Die Probe (unbegrenzt) ist auch sehr gelungen :) Hier einige Impressionen.

http://www.alecoq.ee/eng/activities/museum

Die Proberäume und Ausstellungen:

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Und natürlich mag ich auch gern dukles Bier, bin eher nicht Weizenbierfan und mag das klebrige britische Zeug und die komischen Zusammenstellungen mit Kirschgeschmack und Megaprozenten in Belgien nicht, ansonsten alles ist prima, selbst Kölsch UND Alt :D , Pils manchmal auch das Mischzeug (aber nur gute). Was ich meide ist wässriges, chemisches und wenn es sofort nach dem Einschenken wie schal aussieht.

Also notgedrungen bleibe ich bei Karhu, aber ich kaufe hier meistens tschechisches, baltisches oder deutsches.
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Emppu » 25. Jan 2009 20:37

Hi,

bei uns gibt es so ein ganz tolles preiswertes DOSENBIER(seit kurzem auch in Flaschen).
Die Geschäftsidee ist einfach nur genial und wer verkauft schon ein sehr gutes 0,5l-Bier für 25Cent :?:
http://www.feldschloesschen-bs.de/produ ... al_02.html
Eure Wirklichkeit ist eine Halluzination, die aus Mangel an Met entsteht!

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von sunny1011 » 18. Mär 2009 10:31

Soviel bringt Steuererhöhung :( . Sinebrychoff in Pori wird wahrscheinlich schliessen (also Karhu?).
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Sapmi » 28. Jun 2009 19:06

In Dänemark gibt's jetzt neuerdings ein "klimaschonendes" Bier.
Jeder Schluck schont das Klima: Als erste dänische Brauerei hat die Kopenhagener Mikrobrauerei Nørrebro Bryghus jetzt ein CO2-neutrales Bier in ihr Sortiment aufgenommen. Das umweltfreundliche Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,8 Prozent und wird aus ökologischem Malz, Weizenmalz, Hafer und Hopfen gebraut. Bei der Herstellung einer 0,6Liter-Flasche Globe Ale entstehen rund 940 Gramm Kohlendioxid, die die Brauerei durch den Erwerb einer entsprechend großen CO2-Quote zum Klimaausgleich kompensiert.
http://www.noerrebrobryghus.dk
Quelle: Norr Magazin

Kapiert hab ich's nicht, aber Hauptsache klimaschonend. :roll: Ob das schmeckt? :mrgreen:
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von sunny1011 » 28. Jun 2009 20:12

Ist es nicht ganz normal "aus deutscher Sicht"? Ich glaube durch das Eliminieren der Chemiekeule hat sich das erledigt oder kann man noch mehr tun? Oder müssen die Getreide auch bio sein?
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Sapmi » 29. Jun 2009 14:50

@Sunny: Ich hab keinen blassen Schimmer, wie oder aus was Bier hergestellt wird. Ich richte mich immer nur nach dem Geschmack des fertigen Produkts (und dem Alkoholgehalt...). :wink:

Aber kann schon sein, dass das nur für DK was Neues ist.
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von kukkuluuruu » 29. Jun 2009 16:29

Reinheitsgebot sagt nicht mMn nicht sehr viel aus. Alles eine Frage der Zeit.

z.B. aus http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheitsgebot

Eine Verordnung der Stadt Weimar aus dem Jahr 1348 besagt unter anderem, dass kein Brauer etwas anderes als Malz und Hopfen zu seinem Bier tun soll. Dagegen war zu dieser Zeit in einigen Städten, insbesondere im Rheinland, Hopfen als Bierzusatz noch verboten !!! .

Hopfen verboten!?! Heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Biers.

Auch interessant, selbe Quelle:

Obwohl Hefe für den Brauprozess unabdingbar ist, finden sich diesbezüglich keine Angaben im bayerischen Reinheitsgebot. Als Grund dafür wird häufig angenommen, dass die Existenz derartiger Mikroorganismen schlicht noch unbekannt war. Dies stimmt nur insofern, als die genaue Wirkungsweise der Hefe bei der alkoholischen Gärung (Anm.: Bei der Gärung entsteht CO2) unbekannt war. Hefe an sich war bekannt, Brauer gaben einfach das „Zeug“ vom letzten Gärvorgang der neu zu vergärenden Bier-Würze zu. Im Münchner Bäcker- und Brauerstreit war es bereits 1481 darum gegangen, ob die Bäcker den Brauern deren bei der Gärung gebildete Überschusshefe nach altem Brauch abkaufen müssen.

d.h. auch wenn nach dem Reinheitsgebot gearbeitet wurde, ist jede Menge Chemie drinnen. ;-) Aber keine Angst, Chemie ist nichts Schlechtes.

Oder von welchen Chemiekeulen im Bier sprecht ihr???

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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von sunny1011 » 29. Jun 2009 16:58

Ich meine die E's auf der Inhaltsverzeichnis. Vgl. Haltbarkeit dürften sie doch - ungleich dem finnischen Bier - im deutschen Bier nicht drin sein, oder? Sie müssten doch genauso ausgewiesen sein auf der Zutatenliste...?
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Sapmi » 29. Jun 2009 18:09

Ging's bei dem dänischen Bier aus dem Artikel nicht um Klimaschonung? Wie soll die denn nun erreicht werden? Hab ich nämlich immer noch nicht kapiert. :mrgreen:

Aber naja, ist mir auch nicht soo wichtig. In ca. 2 1/2 Wochen werde ich vielleicht mal das neue "Gletscherbräu" im Wallis probieren. :mrgreen:
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Re: Der Bier-Thread

Beitrag von Syysmyrsky » 29. Jun 2009 19:02

Traue keinem :mrgreen:

Die Brauerei erzeugt nach wie vor 940 Gramm CO2 pro 0,6 Liter-Flasche Globe Ale. Über den Emissionshandel kaufen sie sich dann irgendwelche Zertifikate hinzu (so interpretiere ich das mit der CO2-Quote) und haben sich dann in irgendeiner Form reingerechnet. Dem Klima nutzt das sicher erstmal nix, ist aber 'ne feine Etikette.

Vielleicht liege ich ja falsch in diesem Fall. Generell sollte man aber keinem Industrieunternehmen trauen, das behauptet, umweltschonend zu sein.
Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.

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