Gehaltskalkulator

Hilfe, wo ist mein Geld geblieben? Dinge, die man braucht oder mit nach Hause nimmt: Klamotten, Glas und Porzellan. Oder wie wär´s mit nem zwei Tonnen schweren Specksteinofen im Handgepäck?

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sunny1011
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 27. Dez 2006 20:06

Der Steuersatz wird ab Januar um knapp 0,5% für die Durchschnittsverdiener (um die 2.600 Euro gesenkt und bedeutet etwa 15 Euro mehr netto). Für niedrigere Gehälter wird es max. 0,9% Vergünstigung ausmachen. Laut TAF ist der finnische Steuersatz eines Durchschnittsverdienenden um 3,3% höher als der Durchschnitt in den 18 Westeuropäischen Industrieländern. Besonders schlecht schneiden hohe Gehaltsklassen (d.h. über dem Durchschnitt) wegen des steil progressiven Steuersatzes ab (etwa 8% höher als der Westeuropäische Durchschnitt). Die steuerliche Belastung für Arbeitgeber steigt nicht so steil wie für Arbeitnehmer an.

http://www.yle.fi/news/left/id50082.html
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 5. Jan 2007 10:49

Finnische Ärzte verdienen durchschnittlich 1300 Euro mehr als ihre weibliche Kolleginnen in diesem Berufsstand. Im Grundgehalt wurde ein Unterschied von knapp 600 Euro verzeichnet. Quelle: Eine Studie von Mediuutiset mit 600 befragten Ärzten und Ärztinnen festgestellt.

Im Alter von 50 Jahren hat ein Arzt den Durchschnittsverdienst von 5 737 Euro, ein 35-jähriger durchschnittlich 4 367 Euro.

http://www.yle.fi/uutiset/kotimaa/vasen/id50548.html

http://www.mediuutiset.fi/doc.te?f_id=1088308

http://www.mediuutiset.fi/doc.ot?f_id=751486

(in Finnisch)

Hier eine Übersicht: http://www.mediuutiset.fi/kuntapalkat
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 12. Feb 2007 19:27

Arbeitskräfte im Gesundheits- und Pflegepersonal werden dringend benötigt, dennoch sollen die Gehälter gleich bleiben. Eine Erhöhung um 20% würde Kosten von etwa 800 Mio. Euro bedeuten. Dafür könnten durchaus 20.000 neue Mitarbeiter angestellt werden (bedeutet also knapp 40.000 Euro und deckt Bruttogehalt UND Personalkosten). Gemeinden werden (weiterhin) Personal auf der Basis von befristeten Verträgen einstellen. Dieses Verfahren hat negatives Image bekommen, wird aber in diesem Bereich als der "normale Weg zur Festanstellung" angesehen*.

Salaries of Care Professionals Should Stay the Same
Published 12.02.2007, 10.37

The number of workers in care professions should increase but salaries should stay the same, according to Markku Jalonen of the Commission for Local Authority Employers, reports the newspaper Kaleva.

According to the Commission, boosting staff salaries by 20 percent would cost some 800 million euros. Jalonen said that 20,000 more care workers could be hired to alleviate labour shortages with the same amount of money.

He also said that municipalities will need to hire workers on fixed-term contracts in the future. He added that such contracts have gotten a bad rap, but that they are the normal path to obtaining a permanent contract.
YLE

* Gleichzeitig werden Kurzzeitbeschäftigungen unter die Lupe genommen:
http://www.hs.fi/english/article/Workin ... 5224683282
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 20. Feb 2007 21:33

Die Armut in Finnland ist niedriger als in der EU und liegt bei 10%, Allerdings wenn der Staat nicht so grosszügig wäre, würde 1/3 der finnischen Population unter der Armutsgrenze leben 80 Vor allem junge Leute und Studenten geraten schnell an den Rand der Gesellschaft. Deren Arbeitslosigkeit ist besonders hoch, beträgt 20% und ist deutlich höher als anderswo in der EU und doppelt so hoch wie die restliche finnische Bevölkerung.

Weitere Statistiken:

die Lebenserwartung der Finnen ist ähnlich zu der EU-Durchschnitt, jedoch leben gesunde Finnen durchschnittlich kürzer als gesunde anderswo in der EU.

Der Lebensstandard der Älteren ist nicht schlechter als der restlichen Gesellschaft, allerdings sind ältere Menschen stärker auf die sozialen Leistungen angewiesen.

Die fnnische Population altert schneller als anderswo in der EU (Stichwort Mangel an Arbeitskraft in nahen Zukunft).

Die Ausgaben für Sozialversicherung sind geringer in Finnland vgl. mit dem EU Durschnitt.
Report: One-Third of Finns in Poverty Without Support
Published 19.02.2007, 20.12 (updated 19.02.2007, 21.28)

Nearly one-third of all Finns could be living in poverty if not for state financial support, according to a report by the European Commission released on Monday. The report compares the social inclusion and social protection of EU member states.

Finland has fewer poor people than the EU average. However, without the safety net of income distribution, that number would be higher than the EU average. In Finland, 29 percent of the population would be at risk of living in poverty without income distribution; the EU average poverty risk is just 26 percent.

In Finland young people, many of whom are unemployed and students, are particularly vulnerable to poverty. Institutionalised unemployment and displacement of vulnerable groups are particularly problematic in Finland.

Children at risk

The report reveals that displacement of Finnish children and young people, as well as drug users, has risen.

Unemployment rates among young people in Finland are higher than in other parts of Europe. In 2004, the unemployment rate among Finnish youth was over 20 percent, or two times that of the rest of the population.

The standard of living among the elderly in Finland was close to the standard of living of the rest of the population. However their livelihoods were more dependent on social support than other Finns.

Life expectancy in Finland is the same as the EU average, but healthy Finns live shorter lives than average when compared to healthy people in the EU. Furthermore, the Finnish population is growing older faster than populations in other EU countries.

Finland's social security expenses are slightly less than the EU average. Finland spends nearly 27 percent of its GDP on social security. The average spending in the EU is 27.3 percent.

EU Ministers of Labour are set to discuss the Commission's report next Monday in Brussels.
YLE
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 20. Feb 2007 21:45

Und ein Kontrast dazu (zu müde um zu übersetzen)
Statistics Finland: Finns Wealthier Than Thought
Published 20.02.2007, 17.38

Statistics Finland reports that Finns are richer than a United Nations World Institute for Development Economics Research (WIDER) report suggested in December. However, wealth is distributed unevenly. At the end of 2004, the average Finn had 73,387 euros in net assets, mostly tied up in homes.

According to Statistics Finland, in 2000 wealth per capita was more than 40 percent higher than WIDER estimates. The UN institute reported the average Finn owned 37,171 dollars in net assets.

The Statistics Finland magazine Tieto&trendit reported that Finns are not particularly wealthy, in spite of the new calculations. The new estimates do, however, put Finns in a different category of wealth than citizens in Poland or the Czech Republic.

The magazine said however that wealth in Finland is unevenly distributed. It reported that the richest top five percent of the population owns about one-quarter of the assets in Finland.

Statistics Finland calculated Finns' wealth in the years 2000 and 2004 and compared it with the WIDER findings.
YLE
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 26. Feb 2007 12:02

Greens Propose Poverty Relief Measures
Published 24.02.2007, 20.17


The Green League wants to relieve poverty by increasing environmental taxation. A tax cut for low wage earners would cost around one million euros and could be covered by environmental taxes, says the party's Chair Heidi Hautala.

The greens propose combating poverty by cutting income tax completely on those earning less than 1,000 euros. This, they believe, would encourage people to seek work and help low wage earners to survive on a small income.

Hautala added that people living on welfare benefits could be helped by reducing the taxation on social security. She called on the next government to reform and simplify the social security system, which she described as so complex as to be only understood by professionals.
YLE

Sehr gute Initiative :) :thumbsu:
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 8. Mär 2007 06:48

Weibliche finnische Akademiker stellen eine viel geringere Gehaltsforderung im ersten Job. Während Männer durchschnittlich 2699 Euro Gehaltswunsch äussern, sind es bei Frauen nur 2331 Euro (also knapp 86%). 80

Umfrage T-Media 10 000 Universitäts- und (AMK) Fachhochschulstudenten. Also so bescheiden war ich persönlich ;) nicht mal vor 10 Jahren Bild
Naiset pyytävät palkkaa miehiä vähemmän
Julkaistu 08.03.2007, klo 00.09 (päivitetty 08.03.2007, klo 07.36)

Torstaina vietetään naistenpäivää

Naisen euro on EU:ssa yhä vain 85 senttiä

Opiskelijanaisen palkkapyyntö ensimmäisessä työpaikassa on selvästi pienempi kuin opiskelijamiehen palkkapyyntö.

Tuoreen kyselyn perusteella naiset arvelevat pyytävänsä ensimmäisessä työpaikassa palkkaa keskimäärin 2 331 euroa kuussa, kun miesten palkkapyyntö on 2 699 euroa. Naisten palkkapyyntö oli selvityksessä keskimäärin 86 prosenttia miesten palkkapyynnöstä.

Kyselyn teetti Mediayhtiö T-Media. Kysely toteutettiin tammi-helmikuussa Internetissä ja siihen vastasi runsaat 10 000 opiskelijaa yliopistoista ja ammattikorkeakouluista.
YLE Uutiset
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von Syysmyrsky » 8. Mär 2007 07:08

Die Gehaltswünsche von Männlein/Weiblein sind Bruttogehälter?
Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.

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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 8. Mär 2007 07:16

JA SYYS :D Was für eine Frage? Man soll es positvi sehen: es ist kein Jahres- sondern Monatssatz. Immerhin. In der ersten Vorlesung von Rotarian Leadership Academy hat uns ein Bürgermeister die Planung der Gehälter als Beispiel (ein schlechtes Beispiel) vorgestellt. Da war fast überall immer eine 1 80 vorn - tja, die Gesundheits- und Sozialbereiche machten den grössten Teil aus, also kein Wunder. Da fragte ein Typ, "Ist es netto oder brutto?". Der Bürgermeister meinte, uh ja, er weisst es nicht, es müsste aber Brutto sein. Erstmal, so eine Reaktion in dieser Position (!), zweitens, man kann keine Nettogehälter nennen, denn der Satz ist ja individuell. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Bei Akademikern ist ja die selbe Einheitsbrühe, 2500 Euro und wir haben uns alle lieb. Darauf fall ich nicht rein, ne ne.
Zuletzt geändert von sunny1011 am 8. Mär 2007 07:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 8. Mär 2007 20:00

Laut einer Studie der Schirmorganisation ("Gewerkschaft") AKAVA ist die Benachteiligung von Frauen vor allem im öffentlichen Sektor. 15% der Befragten finden, dass es beträchtliche Diskrepanzen in Vergütung bei vergleichbaren Arbeitsstellen gibt. 9% im öffentlichen Sektor und 16% im privaten Sektor haben über Diskriminierung gesprochen. Die Anwältin von AKAVA appellierte an Arbeitgeber, aus eigener Initiative Schritte einzuleiten um derartige Situationen zu verhindern.
Study: Unequal Pay Common in State Jobs
Published 08.03.2007, 20.19

Pay inequality between men and women is most common at workplaces of the state. A survey by AKAVA, the Confederation of Unions for Academic Professionals in Finland found that one in three AKAVA shop stewards at state-run work places said that gender-based pay discrepancies exist.

On average, 15 percent of respondents in all sectors said that men and women doing equivalent work were not paid equally. Nine percent reported pay discrimination in municipal jobs, and 16 percent reported it in the private sector.

AKAVA lawyer Paula Ilves demanded immediate action on illegal pay discrimination. She said that employers must rectify the situation at their own initiative.
YLE
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 11. Mär 2007 22:59

70% der Finnen (trauen sich zu) sagen, dass die finn. Steuern zu hoch sind ?(
Finns have doubts about the functioning of market economies, public services do not work well enough, taxation is too high, Finns are ill-prepared for the aging of the population and they are afraid of being dependent on Russia for energy.
Mehr dazu auf Englisch http://www.eva.fi/files/1806_EVA_2007_A ... ummary.pdf

EVA
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 21. Apr 2007 21:29

Finnland ist bekanntlich besorgt über den klaffenden Unterschied in der Vergütung von Frauen und Männern. Besonders betroffen sind Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Eine Angleichung würde 3,8 mrd. Euro in einem Langzeitplan zwischen 2008-2015 kosten. Eine Verringerung des Unterschiedes von 20% auf (nur) 15% ist angestrebt. Die Summe würde sich auf 3,8 mrd. Euro belaufen, wenn die Gehaltserhöhungen nur weiblichen Mitarbeitern zugeteilt wurde und männliche Mitarbeiter in dieser Zeit keine Lohnerhöhungen bekommen würden.

http://www.hs.fi/kuva/1135226711484?ori ... n=vertical

http://www.hs.fi/kotimaa/artikkeli/Nais ... 5226711284

http://www.yle.fi/news/left/id58486.html (Englisch, kurz)
Zuletzt geändert von sunny1011 am 21. Apr 2007 21:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 30. Apr 2007 11:51

Der Unterschied in Gehältern zwischen Frauen und Männern blieb in Finnland trotz Anstrengungen (tasa-arvo suunnittelma) seit dem Jahr 2000 fast unverändert. Vor einem Jahr betrug das Gehalt von Frauen durchschnittlich 80,9% des Gehaltes der männlichen Kollegen in gleicher Postition und mit vergleichbaren Qualifikationen ( ?( ), im Jahre 2001 waren es 80,2%.

Der finnische Durchschnittsgehalt der Finnen betrug in 2005 2 555 Euro (Männer 2 813 Euro und Frauen 2 275 Euro). 10% der Vollzeitkräfte erhält mehr als 3 741 Euro und 10% weniger als 1 656 Euro.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern haben sich vor allem im öffentlichen Dienst weiterhin verschlechtert.

http://www.yle.fi/uutiset/talous/oikea/id58938.html

Und wieder mal: Finnland hat so einen grossen Anteil von gut ausgebildeten Menschen - nur 10% liegen über 3700 Euro 80 ?
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 22. Mai 2007 06:34

Im Morgen-TV redet sich wieder eine Ministerin um Kopf und Kragen, wie will man gut ausgebildete Finnen vor dem Wegzug ins Ausland abhalten und wieso finnische Arbeitskräfte im Ausland willkommen sind, aber in Finnland selbst eine grosse Verschlossenheit vor ausländischen Mitarbeitern herrscht. Man sagt es laut ?( also bildet sich das keiner ein? Nun ja, in 0,000001% der Fälle ist es möglich, auch eine Arbeit zu finden. Das ist schon doch was. *ironie off*
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Re: Gehaltskalkulator

Beitrag von sunny1011 » 11. Jul 2007 06:59

Neue Umfragezahlen :)

44% (56% Frauen 32% Männer) befürworten eine schnelle Verbesserung der niedrigen Gehälter in frauendominierten Berufen. Jeder dritte ist für Lebensmittel MWSt Senkung und jeder fünfte für die Erbschaftssteuersenkung.
Kysely: Naisten palkat korjattava ensin
Julkaistu 11.07.2007, klo 06.33 (päivitetty 11.07.2007, klo 07.44)

Naisvaltaisten alojen palkkaremontti saa kannatusta tuoreessa mielipidetiedustelussa. Helsingin Uutisten teettämän kyselyn mukaan 44 prosenttia suomalaisista haluaisi, että hallituksen tulo- ja veroremontilla korjattaisiin ensisijaisesti naisvaltaisten alojen pieniä palkkoja.

Ruuan arvonlisäveron alentamista pitää tärkeimpänä joka kolmas ja perintöveron alentamista joka viides.

Tärkeysjärjestys selviää Helsingin Uutisten Taloustutkimuksella teettämästä kyselystä, johon vastasi kesäkuun lopussa 1 014 suomalaista.

Naisten palkkojen korottamista piti tärkeimpänä 56 prosenttia naisista, mutta myös 32 prosenttia miehistä. Miehille tärkeintä oli ruuan arvonlisäveron alentaminen. Sitä suosi miehistä 38 prosenttia.

Perintöveron alentamista tärkeimpänä piti joka neljäs mies ja joka kuudes nainen.

Mielipiteet erosivat selvästi puoluekannan mukaan. Vasemmistoliiton ja vihreiden kannattajat suosivat naisten palkkojen korottamista, kokoomuksen kannattajat puolestaan perintöveron alentamista.

Tutkimuksen virhemarginaali on molempiin suuntiin kolme prosenttiyksikköä.
YLE Uutiset
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