Finnische Filme in deutschen Kinos

Finnische Filme in deutschen Kinos oder im Fernsehen sind rar. Hier ist Raum für Hinweise auf gute Spielfilme, Reportagen, Dokumentationen u. dergl. Ach ja, nicht zu vergessen: das Radio!

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Hans
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Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Hans » 5. Apr 2005 09:12

z.zt. läuft wohl "The 3 Rooms of Melancholia" - hat den jemand schon gesehen ? Hier in der Gegend läuft der nämlich noch nirgends.
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Loja » 9. Mai 2005 22:00

:D ;)

Hallo Hans,

dumme Frage, ich weiß, aber von wem ist dieser Film?

Leider laufen in meiner Gegend (Baden-Württemberg) so gut wie gar keine finnischen Filme.
Der letzte, den ich sah, war "Hamlet" von einem der Kaurismäki-Brüder und das ist inzwischen auch schon 1 1/2 Jahre her, seufz.

Gerne würde ich auch den schwedischen, aber im schwedisch/finnischen Grenzgebiet spielenden Film "Populärmusik aus Vittula" sehen. Aber bisher Fehlanzeige. In N-Deutschland ist er aber gelaufen/läuft er noch.

In zwei Wochen fahre ich nach Finnland. Da hoffe ich das finnische Filmdefizit aufholen zu können :] :] :] .

Die Kaurismäkis haben in Helsinki ein eigenes Kino, da werde ich mir Filme reinziehen bis zum Abwinken (muss ja 'ne Weile vorhalten).
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/c035.gif[/img] <span style="font-size:10pt;">Runoilija 2006 ja Pikilintu 2007</span>[img]http://smiliestation.de/smileys/Gemischt/260.gif[/img]

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Hans » 10. Mai 2005 01:42

Loja schrieb am 09.05.2005 22:00
:D ;)

Hallo Hans,

dumme Frage, ich weiß, aber von wem ist dieser Film?
Wenn man irgendeine OBJEKTIVE Frage zu Filmen hat, empfehle ich imme als erstes IMDB:

http://www.imdb.com/title/tt0424272/

und in kurz: ist von Pirjo Honkasalo. :)

Ansonsten hab ich in meiner Gegend hier auch noch nicht viel gesehen, so tu ichs mir dann immer auf DVD an, bin eh kein Kinofreund (da muss man ja unter Leute ;) ) ...
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Loja » 10. Mai 2005 20:19

:]

Hallo Hans,

danke für deine objektive Antwort und den [url]http://www.-Adress-Tipp.[/url] Klar kann man sich die Filme auch auf DVD zu Hause ansehen. Lieber wäre mir aber im Kino mit Gleichgesinnten. Das Gemeinschafterlebnis verbindet und die Finn-Film-Fangemeinde ist ja auch wohl eher klein, so dass sich die Menschenmenge in Grenzen halten würde. :D
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/c035.gif[/img] <span style="font-size:10pt;">Runoilija 2006 ja Pikilintu 2007</span>[img]http://smiliestation.de/smileys/Gemischt/260.gif[/img]

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Hans » 13. Mai 2005 14:16

Da hast Du Recht! :) Nur hab ich so selten Erfahrungen mit leeren Finn-Filmen in (D) gemacht, dass ich an dieses Erlebnis nun gar nicht gedacht hab. :)
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Loja » 14. Mai 2005 19:14

Wenn du 25 Leute als viel betrachtest, dann war bei meinem letzten Finnfilm-Kinobesuch das Kino richtig voll. 8)
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/c035.gif[/img] <span style="font-size:10pt;">Runoilija 2006 ja Pikilintu 2007</span>[img]http://smiliestation.de/smileys/Gemischt/260.gif[/img]

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Hans » 14. Mai 2005 22:02

Skandinavische Filmtage in Bonn

Vermutlich laufen die Filme allesamt, wenn nicht anders
ausgeschrieben, in der Bonner Kinemathek.


Donnerstag, 02.06.

21.00 Uhr: Offizielle Eröffnung der 6. Skandinavischen Filmtage Bonn

21.30 Uhr: Arven
Dänemark 2003; 115 min; OmU - Regie: Per Fly

-----

Freitag, 03.06.

I S L A N D
DOUBLE FEATURE: 64°09'N 21°57'W Reykjavik & Dís

21.30 Uhr: 64°09'N 21°57'W Reykjavik
Deutschland 2004; 26 min; Dokumentarfilm über elektronische Musik in
Reykjavík; Regie: Jan Oellrich & Christian Kantuzer; mit den Bands:
Funk Harmony Park, Jara, Biogene, Thor-Thulemusic, Worm is green

im Anschluss (ca. 22.30 Uhr): Dís
Island 2004; 80 min; OmeU - Regie: Silja Hauksdóttir; Produzent:
Baltasar Kormákur

-----

Samstag, 04.06.

19.30 Uhr: Ikke naken
Norwegen 2004; 90 min; OmU - Regie: Torun Lian

21.30 Uhr Villmark
Norwegen 2003; 80 min; Thriller; OmU - Regie: Pål Øie

-----

Sonntag, 05.06.

21.30 Uhr:Skenbart
Schweden 2004; 97 min; OmU - Regie: Peter Dalle

-----

Montag, 06.06.

21.30 Uhr: Folk flest bor i Kina (Utopia)
Norwegen 2003; 85 min; Episodenfilm; OmU - Regie: Martin Asphaug et
al.

-----

Dienstag, 07.06., im Rheinischen Landesmuseum

20.15 Uhr: Sibelius
Finnland 2003; 120 min; OmU - Regie: Timo Koivusalo

-----

Mittwoch, 08.06.

21.30 Uhr: Pahat pojat (Bad Boys - A True Story)
Finnland 2003; 120 min; Tragikkomödie; OmU - Regie: Aleksi Mäkelä
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Hans » 3. Jun 2005 22:55

PLAYA DEL FUTURO

Mit Outi Mäenpää und Kati Outinen

Regie: Peter Lichtefeld (Zugvögel ... Einmal nach Inari)

http://www.playadelfuturo.de/
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Loja » 19. Jun 2005 23:14

:D :D :D

Hurra, der Film läuft Ende Juni in Hemsbach in dem Programmkino Brennnessel. Kanns kaum erwarten...... ;) ;)
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/c035.gif[/img] <span style="font-size:10pt;">Runoilija 2006 ja Pikilintu 2007</span>[img]http://smiliestation.de/smileys/Gemischt/260.gif[/img]

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Syysmyrsky » 21. Apr 2006 13:08

Vom 26.04. bis 03.05.2006 finden die 7. skandinavischen Filmtage in Bonn statt

http://www.skandinavistik.uni-bonn.de/f ... age06.html
Hinter einem denglisch-babylonischen Sprachgewirr kann man sich wunderbar verstecken, Wissenslücken vertuschen und Kompetenz vorgaukeln.

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Syysmyrsky » 22. Apr 2006 06:45

Im Felleshus (Haus der nordischen Botschaften?) in Berlin werden an diesem Wochenende Filme vom Skabmàgovat Film Festival 2006 in Inari gezeigt.

Samstag, 22. April, und Sonntag, 23. April, jeweils um 14 Uhr
Samisch/Finnisch mit engl. Untertiteln
Produktion: Sámi Educational Center/Multi-Media Journalism, 2005

Im Jahr 2006 fand das Filmfestival Skábmagovat vom 26. bis 31. Januar im finnischen Inari statt. Auf diesem Festival werden vorrangig von Sámi erstellte Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, jedes Jahr präsentiert das Filmfestival aber auch Filme eines anderen indigenen Volkes der Welt. Auswahl der Filme in Berlin:

Oabbá / Sister, Regie: Ritva Torikka-Gelencsér, 14 min.
Xia, 6, und Lifu, 4, kamen als Adoptivkinder von China nach Sápmi (Lappland). Sind sind keine biologischen Schwestern, jedoch gibt es eine starke emotionale Bindung zwischen ihnen. Ihre Muttersprache ist Sámi, aber sie möchten auch Chinesisch lernen. Lappland und samisch sein sind für sie wichtige Dinge, weil sich in dem Land der Sámi ihre sozialen Wurzeln befinden.

Váttáseamos dain lea ráhkisvuohta / The Hardest of These is Love, Regie: Suvi West,, 25 min
"Jeder in meiner Umgebung findet den oder die Richtige, aber meine eigenen Beziehungen haben immer nur zwei Wochen gehalten. Was ist mit mir los?" Suvi West und Anne Kirste Aikios Abschlussarbeit für den vom Sámi Educational Centre in Inari veranstalteten Kurs in Multimedia-Journalistik handelt von verletzten Gefühlen, der Angst sich zu binden und unserer endlosen Sehnsucht nach Liebe.

Gavdnasa goikkanasat - Alfred eallin ohcejogas / A Sprinkle of Laughter, Regie: Ima Aikio-Arianaick, 25 min
Alfred Holmberg, 66, lebt allein in Ollila in der Gemeinde Utsjoki. Das Leben war nicht immer mild zu ihm. Dennoch hat er Freude am Stricken und am Fangen von Moorhühnern gefunden und konnte immer seine Fähigkeit zu lachen und seine positive Einstellung zum Leben erhalten.

Ihan pihalla / Down and Out, Regie: Virva Guttorm, 17 min.
Der Film erzählt von der Regisseurin, die in das Teno-Tal zurückgekehrt ist, nachdem sie im Süden gelebt hatte. Sie reflektiert über ihr Gefühl der Entfremdung zwischen den Kulturen ihrer finnischen Mutter und ihres sámischen Vaters. "Es war schwer, sich an das Leben im Süden anzupassen, aber noch schwerer, sich an das Leben hier in Sápmi/Lappland zu gewöhnen. Ich habe keine Ahnung, wie die sámische Tracht getragen werden sollte, ich verstehe kein Wort der sámischen Sprache und ich kenne keinen meiner Verwandten. Ich bin "down and out", ich bin wie eine Fremde in meiner eigenen Kultur."
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Sapmi » 22. Apr 2006 09:11

Syysmyrsky schrieb am 22.04.2006 06:45
Váttáseamos dain lea ráhkisvuohta / The Hardest of These is Love, Regie: Suvi West,, 25 min
Den habe ich letzte Woche in Kautokeino auf dem Filmfestival gesehen (im Schneekino).Bild
Syysmyrsky schrieb am 22.04.2006 06:45
Gavdnasa goikkanasat - Alfred eallin ohcejogas / A Sprinkle of Laughter, Regie: Ima Aikio-Arianaick, 25 min
Den wollte ich dann auch noch sehen, aber nach insgesamt 2 1/2 Stunden hatte ich dann keine Lust mehr, in der Kälte zu sitzen.BildBild
Zuletzt geändert von Sapmi am 22. Apr 2006 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von ulli » 22. Apr 2006 14:13

Auch ein finnischer Film, der aber eher auf unübliche Art und Weise in die deutschen Kinos kommt ;) .

Es stand gestern nämlich in der Berliner Zeitung, dass das Drehbuch zum Film "FC Venus" gleich zweimal verfilmt wurde. Einmal in Finnland, wo es geschrieben wurde, und einmal in Deutschland. Die Kritik ist allerdings vernichtend: ""FC Venus" spielt ... im Niemandsland des europäischen Subventionskinos, das mit der Champion's League zu verwechseln eine grobe Fehlentscheidung wäre."
Zuletzt geändert von ulli am 22. Apr 2006 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Syysmyrsky » 5. Mär 2008 13:02

Die 9. skandinavischen Filmtage Bonn finden vom 24.04. bis 30.04.2008 statt.
Gezeigt werden die Filme im Kino in der Brotfabrik und im Kino des Rheinischen Landesmuseums. Das Programm ist ab etwa Mitte März auf http://www.skandinavische-filmtage.de/ einzusehen.

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Re: Finnische Filme in deutschen Kinos

Beitrag von Syysmyrsky » 24. Mär 2008 07:27

Programm der 9. Skandinavischen Filmtage Bonn vom 24.04. – 30.04.2008

24.04. 08, Donnerstag 19:00 – Eröffnungsfilm Brotfabrik
Das jüngste Gewitter (Du levande)
Schweden/Deutschland/Frankreich/Dänemark/Norwegen/Japan 2007
94 Min; OmU - Regie/Drehbuch: Roy Andersson
Darsteller: Jessica Lundberg, Elisabet Helander, Björn Englund, Leif Larsson, Ollie Olson

In fünfzig belebten Bildern erzählt der Schwede Roy Andersson von alltäglichen Situationen des menschlichen Seins. Beerdigung, Sex und die letzte Runde in der Kneipe - alles scheint willkürlich aneinander gereiht. Verbindend ist auf den ersten Blick nur die äußere Form, eine milchig-gedämpfte Farbgebung... Man begegnet in statischen Szenen dem träumenden Groupie, dem ausgebrannten Psychologen oder den wartenden Menschen, die dicht gedrängt unter der Bushaltestelle im Regen stehen und keinen Platz für andere machen.


25.04. 08, Freitag 21:00 - Brotfabrik
Dark Horse
Dänemark/Island 2005
106 Min; Schwarzweiß; OmU - Regie: Dagur Kári
Darsteller: Jakob Cedergren, Nicolas Bro, Tilly Scott Pedersen, Morten Suurballe, Bodil Jørgensen, Nicolaj Kopernikus, Asta Esper Andersen

Daniel führt in Kopenhagen wahrlich kein normales Leben. Er versucht alles, um nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Knöllchen und unbezahlte Rechnungen überlässt er lieber sich selbst, der Polizei versucht er ein ums andere Mal zu entkommen und mit seinem Freund „Opa“ vertreibt er sich die Langeweile. In der Hoffnung sich Geld vom Arbeitsamt zu ergaunern, gibt er vor, verrückt zu sein. Heimlich finanziert er mit dem Sprayen bestellter Liebesbotschaften auf Wände. Doch sein Leben wird turbulenter als er auf die eigenwillige Franc trifft. Es wächst eine Liebe, die ihm Kraft zur Veränderung geben, aber an der auch seine Freundschaft zu „Opa“ zerbrechen kann.


26.04. 08 Samstag 19:00 - Brotfabrik
Wen man liebt (Den man älskar)
Schweden 2007; 92 Min; OmeU - Regie: Åke Sandgren; Produzent: Lars G Lindström; Drehbuch: Kim Fupz Aakeson
Darsteller: Sofia Ledarp, Jonas Karlsson, Rolf Lassgård, Camilla Larsson, Gustav Hammarsten, Mats Blomgren

“Nein, ich weiß nicht mehr viel über Liebe. Ich weiß nicht, wie sie aussieht oder wie sie aussehen soll. Ich weiß nur, dass es sie gibt. Und das ist alles.“
Alf (Rolf Lassgård, Nach der Hochzeit) liebte Lena (Sofia Ledarp), doch nun ist sie tot. Wie konnte es soweit kommen? Dabei hatte er alles versucht um sie vor ihrem schlagenden Ex-Freund Hannes (Jonas Karlsson), aber auch vor sich selbst zu bewahren. Er hatte sich mit ihr ein neues Leben aufgebaut und die beiden lebten glücklich. Doch dann wird Hannes aus dem Gefängnis entlassen und die alles entscheidende Frage ist: Kann ein Mensch sich ändern?


27.04. 08, Sonntag 19:00 - Brotfabrik
Lichter der Vorstadt (Laitakaupungin Valot)
Finnland 2006; 78 Min; OmU - Regie: Aki Kaurismäki
Darsteller: Janne Hyytiäinen, Maria Heiskanen, Maria Järvenhelmi, Ilkka Koivula

Außenseiter Koistinen ist Wachmann in einem Helsinkier Einkaufzentrum und fristet ein trostloses Dasein. Doch Koistinens Leben soll sich ändern, als er der schönen Mirja begegnet. Sie gehen aus und verlieben sich. Mirja aber entpuppt sich als Mitglied einer Verbrecherbande. Eines Nachts nimmt sie Koistinens Schlüsselbund an sich und lässt einen Juwelier im Einkaufszentrum ausrauben. Koistinen gerät unter Verdacht und wird inhaftiert. Enttäuscht von den Frauen, der Liebe und dem Leben ist ihm nur noch Aila Stütze und Hoffnung…


28.04. 08, Montag 19:00 - Brotfabrik
Anderland (Den brysomme mannen)
Norwegen/Island 2006; 90 Min; OmU - Regie: Jens Lien; Drehbuch: Per Schreiner
Darsteller: Trond Fausa Aurvag, Petronella Barker, Per Schaanning, Birgitte Larsen, Johannes Joner, Ellen Horn

Andreas, der vor eine U-Bahn springt, sitzt in der nächsten Szene in einem Bus, der ihn in eine anscheinend perfekte Welt mit Luxuswohnung, Job und Freundin befördert. Doch das Leben in dieser Welt fühlt sich nicht echt an. Alkohol macht nicht betrunken, Essen ist geschmacklos und Menschen fühlen nichts. Als er aus dieser Welt fliehen will, muss er feststellen, dass es kein Entrinnen gibt. Regisseur Jens Lien setzt der Trostlosigkeit der Hochglanzmoderne ein schwarzhumoristisches Denkmal.


29.04. 08, Dienstag 19:30 - Rheinisches LandesMuseum
1:1
Dänemark/Großbritannien 2006; 90 Min; OmeU - Regie: Annette K. Olesen
Darsteller: Mohammed-Ali Bakier, Joy K. Petersen, Annette Støvelbæk, Helle Hertz, Subhi Hassan, Jonas Busekist, Brian Lentz, Paw Henriksen, Trine Appel

In einer Kopenhagener Vorstadtsiedlung wird Per brutal zusammengeschlagen und fällt ins Koma. Seine Schwester Mie sucht Trost bei ihrem Freund Shadi. Doch der junge Palästinenser bleibt kalt, denn er hat eine schreckliche Ahnung: Sein eigener Bruder Tareq könnte mit der Sache zu tun haben. Clantreue vs. Liebesschwüre: zerbricht Mies und Shadis Liebesbeziehung an Wut, Angst und Vorurteilen?


30.04. 08 Mittwoch 19:30 - Brotfabrik
Die Kunst des negativen Denkens (Kunsten å tenke negativt)
Norwegen 2006; 79 Min; OmU – Regie/Drehbuch: Bård Breien
Darsteller: Fridtjov Såheim, Kjersti Holmen, Henrik Mestad, Marian Saastad Ottesen, Kari Simonsen, Kersti Eline Torhaug, Per Schaaning

Geirr ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Um ihre Ehe zu retten, hat Ingvild ihn für eine Selbsthilfegruppe angemeldet. Nun sieht er sich lächelnden, scheinbar glücklichen Behinderten und hochgradig leidenden Hypochondern gegenüber. Innerhalb kürzester Zeit entlarvt er aggressiv, zynisch und erbarmungslos ehrlich ihren Selbstbetrug. Oder beherrscht er einfach nur die Kunst des negativen Denkens?

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