Nachhilfe in Finnland

Seit PISA blickt alles nach Finnland. Hat das Land ausser guten Schülern, Handys und Nokia sonst noch etwas zu bieten?

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sunny1011
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 20. Dez 2006 20:09

?( ?( ?( *auf dem schlauch steh* Natürlich ist Foto nicht üblich, hab nie was anderes behauptet, sondern nur auf die deutschen "Vorschriften und Regeln" eine Anspielung gemacht. Erfahrung dazu hab ich genug, ob es mir lieb ist oder nicht. Eine passende Person will ja jeder Arbeitgeber, deswegen stellt man ein, meine ich.

Interessen, Aus- und Fortbildungen stehen im CV, sowohl wenn ich sie tonnenweise durcharbeiten muss als auch wenn ich meine eigenen abschicke, ohne es in der ersten Runde belegen zu müssen. Finde die deutschen "gestellten" Vorstellungsgespräche nicht sehr produktiv als auch die von dir geschilderte langatmige Verfahren vom Bürgermeister hinab die für mich pure Bürokratie bedeuten und Steuergelder kosten.

Deutsche Verfahren sind auch weitgehend steif, wenn ich mir die Literatur so angucke. Mein Seminar ist schon eine Weile her, aber sowas wie "so antwortet man, dies sagt man nicht, so sitzt man, das zieht man an" ist in D präsent, in Fin absolut unüblich (hab auch hier 2-3 interessante Seminare belegt und mein Mann hat darin knapp 20 J. Erfahrung). Die Natürlichkeit und Ehrlichkeit siegt.

Meine Teammitglieder (sei es Spezialisten oder Projektleiter) hab ich sowieso beim jeden Auswahlverfahren befragt (und davon gab's letztes Jahr mind. 20 :rolleyes: ), d.h. habe meistens 1-2 Personen miteingebunden, weil sie ihre eigenen Sub-projekte besser kennen und auch wenn es um die soziale Kompetenz untereinander geht. Das reicht, denn ganz demokratisch kann man es nicht ausdehnen.

Es komisch, wenn im selben Land zwei unterschiedliche Vorgehensweise an den Tag gelegt werden.
Zuletzt geändert von sunny1011 am 20. Dez 2006 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Naali » 20. Dez 2006 20:16

Bei deinem Satz oben konnte man nicht sehen, auf welches Land du dich beziehst. Da du im gleichen Satz von Finnland sprachst, interpretierte ich es auch mit dem Land.

Die Vorstellungsgespräche waren weder gestellt noch musste sich vom Bürgermeister hinab gearbeitet werden. Es ging einfach darum, dass der passenste Mitarbeiter ausgewählt wird und dass eben jeder seine Meinung schildern kann. Ist doch sehr positiv. Und hat echt Null mit Bürokratie zu tun. Ebenso mit einem Verfahren.
Und Steuergelder hat es bestimmt nicht gekostet...
Zuletzt geändert von Naali am 20. Dez 2006 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 20. Dez 2006 21:15

http://www.doingbusiness.org/ ist ein objektives Statistikamt, das derartige wirtschaftliche Vergleiche im Bezug auf Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Flexibilität sehr übersichtlich (sogar für jedermann) gestaltet.

Wieviel Kosten ein Auswahlverfahren in Finnland durchschnittlich ausmacht wird in der Untersuchung http://www.doingbusiness.org/ExploreTop ... ngWorkers/ (Employing Workers) dargestellt (höherer Satz als in D). Ausserdem ist momentan auch der Schwierigkeitsgrad der Findung geeigneter Arbeitskräfte recht hoch. Eine Aussage, dass dafür keine Gelder verwendet oder verschwendet werden, ist schlichtweg unrealistisch (= Veröffentlichung von Anzeigen, Arbeitszeit der involvierten Mitarbeiter, Berabeitung, evtl. Tests, mehrfache Vorstellungsrunden, Reisepauschalen, etc.). Vielleicht färbt bei mir die Budgetverantwortung ab, kA.
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Naali » 20. Dez 2006 21:42

Naja..es kostet keine zusätzliche Arbeitszeit wie Überstunden, Reisepauschalen gibt es bei uns nicht und mehrmalige Vorstellungsrunden auch nicht.
Ich finde es sehr gut, wenn wirklich jeder Mitarbeiter im Prozes mitwirken kann (ist natürlich kein Muss)
Zuletzt geändert von Naali am 20. Dez 2006 21:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 20. Dez 2006 22:00

Nö, es müssen keine Überstunden sein. Es nimmt einen Teil der Kapazität der Mitarbeiter, die anderweitig produktiv genutzt werden könnte. Und das ist Geld, auch im Gesundheitswesen. Ich seh schon den Unterschied, habe in vielen Bildungswesen- und anderen staatlich finanzierten Projekten reinschnuppern können, dass man dort alle Zeit der Welt hat und mit dem Budget wird es auch nicht so genau hingenommen, denn es wird mit Staatsgeldern finanziert. Dass Finnland nicht so sparsam damit umgeht, war schon mehrmals in den Schlagzeilen. Sowas wird viel strenger im privaten Sektor gehandhabt, sonst überlebt die ganze Firma nicht.
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Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)

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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Naali » 20. Dez 2006 22:16

Das stimmt so einfach nicht. Die Auswahl der neuen Mitarbeiter gehört einfach dazu und es ist nicht so, dass anderes dafür liegenbleibt oder Steuergelder dafür verbraucht werden. Aktive Mitarbeit in der Auswahl neuer Mitarbeiter ist wichtig..denn immerhin sucht man sich damit ein neues Teammitglied aus..mit dem man selber tagtäglich zu tun hat, auskommen muss usw. Da ist es gut, wenn ALLE mitwählen dürfen und man nicht einfach einen neuen Arbeitskollegen vom Chef präsentiert bekommt. Gerade dieses Mitspracherecht gefällt mir hier sehr gut.

Ich glaube, das geht hier jetzt hier insgesamt etwas ins Leere und ist sowieso nicht das Thema. Also..weiter im Thema "Nachhilfeunterricht in Finnland" ..
Zuletzt geändert von Naali am 20. Dez 2006 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 20. Dez 2006 22:20

Ja, das geht ins Leere, absolut.
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Naali » 20. Dez 2006 22:23

Und gut is ;)
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 4. Feb 2007 15:33

Less than 4% of University Professors are Foreign
Published 03.02.2007, 15.43

Finnish universities have very few foreign professors, despite a push to become more international and lure foreign talent to both teach and study in Finland.

The newspaper Keskisuomalainen reports that less than four percent of the country's college and university professors have foreign citizenship. That figure rises very slightly when naturalized Finns are included.

The Ministry of Education's director of university affairs, Markku Mattila, says this is hurting Finland's competitiveness.

“For years, internationalisation has been the top priority for Finland’s university and college development programmes,” Mattila notes. “But internationalisation can’t succeed, if the quality isn’t high enough and the universities aren’t appealing.”

He feels that the overt Finnishness of the country’s educational institutions are keeping them from appealing to foreign talent.
Keskisuomalainen, YLE

Eben, ohne Jodeldiplom geht gar nix. Huh, wo sind bloss all die Muttersprachler, wie ich es von der FH so kenne ?(
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Loja » 4. Feb 2007 18:57

:D

Na, das Jodeldiplom haben wir ja, aber sie wollen uns nicht jodeln lassen :)) .
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 4. Feb 2007 19:05

Mich lassen sie gerade jodeln, mit meinem finn. Jodeldiplom vom letzten Jahr - aber wie immer - in nicht so eingeschränkten Privatfirmen und nicht in langatmigen Institutionen, die alles fremde ablehnen.

Mehr zu meinem Superfang später, wenn die Weichen gestellt sind :]
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Loja » 4. Feb 2007 19:08

:D

Mir wurde letzte Woche in Helsinki versichert, dass Finnland gerade dabei ist, sich für ausländische Arbeitnehmer zu öffnen. Da soll es sogar im Fernsehen einen diesbezüglichen öffentlichen Aufruf gegeben haben. 80
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 4. Feb 2007 19:26

Doch das gibt überall (auch in meinem derzeitigen Kurs der Leadership Academy). Doch leider ausser Specima Projekt, nur Worte. Vor allem in der Vorstellung des Otto Normalverbrauchers müsste sich was ändern, bzw. die Einstllung Ausländern gegenüber in vielen Köpfen... Auch in dem blonden Köpfchen der Schnepfe an der Rezeption von Hotelli Kotimainen :rolleyes:
Zuletzt geändert von sunny1011 am 4. Feb 2007 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von Loja » 4. Feb 2007 19:29

:D

Würde mich mal interessieren, was da in den Köpfen herumspukt. ?( Dass wir (Ausländer) alle dumm sind? Dass wir alle Verbrecher sind? Dass wir den Finnen etwas wegnehmen wollen? Was denkt Jussi Normalverbraucher? 80
[img]http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/c035.gif[/img] <span style="font-size:10pt;">Runoilija 2006 ja Pikilintu 2007</span>[img]http://smiliestation.de/smileys/Gemischt/260.gif[/img]

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Re: Nachhilfe in Finnland

Beitrag von sunny1011 » 4. Feb 2007 19:40

"Wegnehmen" ist ja ganz vorn. Dann die Zerstörung der eh schon geringer Löhne (wenn estische Mitarbeiter aktueller werden). Dann leider Gottes die Xenophobie. Das sieht man leider sehr deutlich, obwohl schon diverse Fortschritte getan wurden. Oft ist die Unterstellung, die ausländischen Kräfte wären nicht gut genug nur aus Angst, Konkurrenz zu bekommen. Eine völlig natürliche Reaktion, vor allem, wenn es beim Selbstbewusstsein happert. Sind aber gott sei dank nicht alle so :)) Berechtigte Zweifel sind die Kommunikation (Sprache!), Anstieg von Kriminalität, etc.
Zuletzt geändert von sunny1011 am 4. Feb 2007 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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