Übrigens, auch organisierte Kriminalität hat längst auch Finnland erreicht. Letztes Jahr gab es doch die Schiesserei in Sörnäinen. Seit Jahren gibt es Restaurantüberfälle und Drogenhandel http://fi.wikipedia.org/wiki/Rogues_Gal ... a_verkossa.
Ja, kann ich nur bestätigen. Ich befürchte, in Helsinki hat sich die italienische Mafia eingenistet. Hab da im März etwas beobachtet. Ich bin abends Essen gegangen und kurz bevor ich das Lokal meiner Wahl erreichte, musste ich an zwei Typen vorbei, die vor einem anderen Restaurant standen und sich leise auf Italienisch unterhielten. Als ich näher kam, hörten sie schlagartig auf zu sprechen und taten irgendwie komisch, wie ertappt.
Als ich mit dem Essen in meinem Lokal fertig war, bezahlt hatte und meinen Mantel anzog, rissen plötzlich mehrere Männer (ich zählte 5!) die Tür auf und stürmten ins Restaurant auf den Besitzer zu, darunter die beiden seltsamen Vögel, die ich zuvor getroffen hatte. Ich hab gemacht, dass ich zur Tür komme und der Letzte von den Typen hielt mir noch galant die Tür auf und schmalzte "Ciao Bella". :rolleyes: Im Hotel fragte ich dann die Rezeptionistin, ob es hier in Finnland Probleme mit der Mafia gäbe und sie sah mich an, als ob mir eine Kröte aus dem Mund gekrochen wäre. Neeeeein- hier doch nicht!!
Die Typen waren nicht ganz sauber, würde mich nicht wundern, wenn die sowas wie Schutzgeld-Erpressung versucht hätten.
Loja, wo isst Du denn bloss? 80 Dottore Zotti einschalten, sofort .
Loja schrieb am 15.08.2006 09:45
Neeeeein- hier doch nicht!!
Das ist sehr typisch für Finnland. Anerzogen?
Drogen? Hier doch nicht. Aber wie nah wir an Russland und Baltikum sind und wieviele Transporte (m.u. Autos, Trend zunehmend) vorbeifahren, sieht keiner? Es gibt eine bestimmte Stelle an der Autobahn, wo Polizeiratien an der Tagesordnung sind.
Dennoch find ich auffällig, dass bei Berichten über kriminelle Taten sofort geurteilt wird ob es "Suomalainen" oder "Ulkomaalainen" war. Zwar hilft es den Hinweisen, aber erzeugt auch die Abneigung in der Gesellschaft, dass Ulkomaalainen kriminell sind. In Deutschland, schon alleine wg. unseren Diskrimierungsgesetzen wird höchstens im allerersten Bericht erwähnt "schwarze Lederjacke, Mittelgross, Schnurbart".
Die o.ä. Gang wurde in Zusammenhang mit Restaurantüberfällen und Erpressungen gebracht, desöfteren Schiessereien. In Lahti, wo die Gang 2001 gegründet wurde, haben sie inzwischen ein Hausverbot, aber ob sie sich dran halten :rolleyes:
Ferner gab es noch eine illegale Taximafia in Helsinki. Inzwischen ist das Thema eingeschlafen.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Rein vom subjektiven Empfinden fühle ich mich in Finnland (auch in Helsinki, Tampere oder Turku) wesentlich sicherer als in Deutschland.
Es wäre halt mal interessant Statistiken über andere Kriminaltätsarten zwischen D und FIN zu vergleichen. Morde im Suff sagen für mich nicht wirklich etwas über die Kriminalität in einem Land aus.
Löyly schrieb am 15.08.2006 11:22
Morde im Suff sagen für mich nicht wirklich etwas über die Kriminalität in einem Land aus.
Das wurde hier doch nur als typischer Hintergrund genannt und nicht absichtlich von "anderen" Morden getrennt, oder? Zumal psychische Krankheit oder finanzielle Not prozentuell in dieser Statistik erwähnt werden. Es ist die Gesamtzahl.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Hier ebenfalls noch ein interessanter Auszug. Demnach ist auch Schweden "gewalttätiger" als Deutschland:
Vergrößert wird das Dunkelfeld obendrein, weil in Deutschland sehr wenige Sektionen vorgenommen werden. Nur zwei Prozent der Leichen kommen in die Gerichtsmedizin. Weitere sechs Prozent werden von Pathologen in den Kliniken untersucht, die aber über wenig kriminalistische Kompetenz verfügen und vor allem auf Krankheitsbefunde fixiert sind. In Schweden dagegen ist die Sektionsrate mehr als doppelt so hoch: 19 Prozent. Knapp 40 Prozent davon erledigen Gerichtsmediziner. In Schweden ist auch die Tötungsrate erheblich höher: Während in Deutschland 1996 auf 10 000 Verstorbene 14 Getötete kamen, waren es in Schweden 21. Dort werden etwa zehn Prozent der Mordfälle erst während der Autopsie entdeckt. Finnland, wo die Sektionsrate noch höher liegt, übertrifft das skandinavische Nachbarland auch in der Zahl der nachgewiesenen Tötungen: Auf 10 000 Verstorbene kamen dort 38 Menschen, die gewaltsam und von fremder Hand ihr Leben lassen mussten. Sind die Vergleichszahlen aus Skandinavien ein Indiz für die Ausmaße des Dunkelfelds? Besteht also ein Zusammenhang zwischen der Zahl der statistisch erfassten Tötungen und der Häufigkeit der Sektionen? "Ja", sagt Professor Eisenmenger, "gemerkt haben wir es an den zu Tode misshandelten Kindern in München. Von 1911 bis 1975 waren es an diesem Institut nur sechs Fälle. Dann fingen wir an, darauf zu achten und Kinderleichen zu sezieren. Von 1990 bis 1995 wiesen wir etwa 20 Fälle nach."
Quelle: Die Zeit
Aus "Der Tagesspiegel" :
Obduktionen sind nicht nur für die Ausbildung der Ärzte und zur Entdeckung von Fehldiagnosen wichtig, sondern auch, um Verbrechen zu entdecken. Ohne Obduktion ist es oft unmöglich festzustellen, dass ein Mord vorliegt. Aber nur zwei Prozent der Leichen in Deutschland kommen auf die Seziertische der Gerichtsmedizin, sechs Prozent werden bundesweit von den Pathologen in den Kliniken obduziert. In anderen Ländern wie Schweden oder Finnland werden mehr als doppelt so viele Leichen untersucht. Dort tauchen in der Statistik dann auch wesentlich mehr Tötungen auf: 38 Getötete auf 10 000 Verstorbene in Finnland. In Deutschland sind es nur 14. Ein Indiz für eine hohe Dunkelziffer unentdeckter Morde in Deutschland.
Zuletzt geändert von Naali am 15. Aug 2006 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
Jeder zweite Mord bleibt verborgen (Kölner Rundschau)
VON RALPH KOHKEMPER, 17.01.06
Die 73-Jährige schien friedlich entschlafen zu sein. Tragisch und doch alltäglich in einem Altenheim. Der Arzt bescheinigte bei der pflegebedürftigen Frau einen natürlichen Tod. Doch dem Sohn kamen Zweifel. Seiner Mutter war es doch wieder etwas besser gegangen?
Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, und die Obduktion brachte es an den Tag: Die alte Frau war durch einen Medikamenten-Cocktail getötet worden. Der überführte 26-jährige Pfleger in dem Sonthofener Altenheim gestand erst dann, bereits eine Reihe alter Menschen mit der Giftspritze getötet zu haben. Sie nahmen die Wahrheit mit ins Grab, denn auch bei den Bestattern findet keine Überprüfung der Todesursache mehr statt.
Den perfekten Mord gibt es im wirklichen Leben anscheinend öfter, als es Fernsehkrimis mit ihrer 100-Prozent-Aufklärungsquote suggerieren mögen. Experten wie der münsterische Gerichtsmediziner Bernd Brinkmann schätzen, dass 1200 bis 2400 Morde pro Jahr unaufgeklärt bleiben, weil sie erst gar nicht als Mord erkannt werden. Fragt sich: Warum nicht?
Viele Rechtsmediziner wie der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin für Kiel und Lübeck, Manfred Oehmichen, halten die Leichenschau für zu oberflächlich. Die zumeist herbeigerufenen Haus- und Notärzte übersähen einfach die Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Der Hamburger Pathologe Klaus Püschel fordert deshalb eine Fortbildung der Kollegen.
Doch die sehen sich durchaus genügend ausgebildet. Das Dilemma liege woanders, meint ein Landarzt aus der Nähe von Göttingen, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, der ungenannt bleiben will. Er könne sehr wohl ausschließen, ob ein Tötungsdelikt vorliegt oder nicht. Aber die wirkliche Todesursache könne er gerade bei einem Menschen, den er nicht als Patienten gehabt habe, kaum feststellen. Da er aber das nicht auf den Totenschein schreiben dürfe - ebenso wenig wie „Herzversagen“ -, müsse er etwas vermerken, was wahrscheinlich ist. Ob aber der krebskranke alte Mann, den seine Frau jahrelang gepflegt hat, tatsächlich an den Folgen seiner Erkrankung gestorben ist oder ob er vergiftet wurde, dass könne nur eine Obduktion klären.
Und überdies sei es nicht gerade leicht, der Familie, die trauernd um den Toten steht, zu erklären, dass nun eine Leichenschau anstehe, dass der Verstorbene entkleidet werden muss, dass er als Arzt sich jede Körperöffnung und jedes Mal genau anschauen werde. „Und das Ganze für 45 Euro.“ Hausärzte fordern deshalb den „Coroner“, den Leichenschauer, wie man ihn aus US-Krimis kennt, und vor allem mehr Obduktionen.
Doch in Deutschland wird so wenig obduziert wie kaum in einem anderen Land. Von den 900 000 Todesfällen jährlich kommen nur fünf Prozent auf den Seziertisch. In Finnland sind es 38 Prozent, in Österreich wird jeder Patient, der im Krankenhaus stirbt, obduziert. In Deutschland ordnen Staatsanwaltschaften eine Obduktion nur dann an, wenn ein hinreichender Verdacht vorliegt - wenn auf dem Totenschein „Todesursache unbekannt“ steht. Hinzu kommen die Kosten: 200 bis 400 Euro Gebühr können die Institute verlangen, doch bis zu 1000 Euro müssen für eine Untersuchung veranschlagt werden.
Und weil rund ein Dutzend Pathologieen verschmolzen werden sollen, wird der Weg immer weiter. Gerade auf dem Land könnten Staatsanwaltschaften diese Kosten scheuen, fürchten Ermittler.
Gute Zeiten für böse Absichten. Gerade Täter in Pflegeheimen könnten sich weiter in Sicherheit wiegen, vermutet der Kölner Kriminologe Michael Walter, zugleich Vorsitzender des Landespräventionsrats, eines Gremiums, dass um Verbrechensverbeugung bemüht ist - auch und gerade in Pflegeheimen. Er fordert mehr Kontrollen. Sie könnten potenzielle Täter verunsichern. Bei der Heimaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises ist man angesichts des aktuellen Falls skeptischer: „Kein Heimgesetz und keine Kontrolle kann ein solches Verbrechen verhindern.“
Meine Meinung dazu: Sind solche Statistiken überhaupt noch aussagekräftig bei so unterschiedlichen Bedingungen zur Obduktion in den Ländern?? Natürlich werden mehr Tötungsdelikte aufgedeckt wenn man gründlicher arbeitet (es mehr Obduktionen gibt)
Zuletzt geändert von Naali am 15. Aug 2006 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
sunny1011 schrieb am 15.08.2006 09:49
Loja, wo isst Du denn bloss? 80 Dottore Zotti einschalten, sofort .
Im besten japanischen Restaurant Helsinkis :] . Da brauchen wir nicht Dottore Zotti, sondern Tai Pan Akira Koto ;) .
Ich glaube Naali erwähnte, dass in Schweden prozentual auch eine hohe Mordquote vorliegt. Nun, als ich in Stockholm war, standen jeden Tag irgendwelche Horrorgeschichten in den Tagesblättern. Schweden hat etwa 9 Millionen Einwohner (stimmt's?), da ist es schon befremdlich, dass es auch dort so viel Kriminalität gibt.
Und wenn ich in FIN bin und die Nase in die Zeitung stecke, steht garantiert wieder ein Mord drin: Frau ermordet Ehemann. Immer diese Konstellation. 80
Dass hier in D so viele Morde unentdeckt bleiben, liegt sicher auch an der Gutgläubigkeit der Leute. Man kann sich nicht vorstellen, das der nette Herr Z. sein Muttchen vergiftet haben könnte.
Schweden hat doch eine grosse Ausländerrate im Vergleich zu Finnland (jetzt da ansässige Finnen ausgenommen), da haben sie es leichter die Situation zu erklären :rolleyes:
Sicher werden die Prozeduren irgendwann in den EU Ländern abgeglichen, ob und wann nun seziert wird. Finnland hat als EU-Vorsitzender allemal die Chancen, vernünftige Vorschläge zu machen, statt die Zeit dazu zu nutzen, an den Alkoholsteuern zu reiten. Allerdings scheint die Kompetenz in der Hinsicht der Mordaufklärung auch nicht so berauschend, wenn sie gerade mal 40 Jahre brauchen um einen Mordfall (oder doch nicht?) unter paar angetrunkenen Jugendlichen am See (Bodom) aufzuklären und am Ende sind sie so schlau wie zuvor.
Dann der Äänekoski Unfall von 2004 mit 23 Toten. Strafmass 3 Monate auf Bewährung und für die Logistikfirma 10.000 Euro Geldstrafe. Schmerzensgeldansprüche der Angehörigen wurden abgewiesen. Da stimmt doch was nicht. Wie "teuer" wäre mal so ein Fall in den USA.... ?
Zuletzt geändert von sunny1011 am 15. Aug 2006 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Mein Resümee:
1. Die finnischen Zahlen sind nicht mit denen anderer Länder zu vergleichen, da die Statistiken auf unterschiedlichen Erhebungsgrundlagen basieren.
2. Nichtsdestotrotz scheint in Finnland mehr gemordet zu werden als hier zu Lande.
3. Das hochgelobte Pisa- und Nokia Land hat eben auch seine Schattenseiten. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt.
Und hier nochmal nette Zahlen, die beweisen, dass die Ausländerkriminalität doch nicht der Hauptgrund ist. Aus 700 000 Taten in 2005 sind nur 35 000 von Ausländern verübt worden, d.h. 5%
Ulkomaalaisten tekemien rikosten määrä vähäinen
Julkaistu 20.08.2006, klo 20.37 (päivitetty 20.08.2006, klo 21.32)
Keskusrikospoliisi pitää muiden kuin Suomen kansalaisten tekemien rikosten määrää vähäisenä, TV-uutiset kertoo.
Vaikka ulkomaalaisia on Suomessa entistä enemmän, heidän tekemiensä rikosten määrä on pysynyt viime vuodet ennallaan. Sen sijaan ulkomaalaiset ovat itse usein väkivallan kohteina.
- Suomessa asuvat ulkomaalaiset tekevät tilastojen mukaan noin puolitoista kertaa enemmän rikoksia kuin suomalaiset. Mutta on huomioitava se seikka, että ulkomaalaiset asuvat kaupungissa ja ovat iältään nuoria, mikä on omiaan nostamaan rikoslukuja, erikoissuunnittelija Hannu Niemi Oikeuspolittiisesta tutkimuslaitoksesta sanoo.
Yhteensä rikoksia tehtiin viime vuonna koko maassa lähes 700 000. Tästä ulkomaalaisten osuus on 35 000 rikosta. Helsingissä somalinuorten viikonlopputappeluja on pyritty saamaan kuriin kaduilla partioivien vapaaehtoistyöntekijöiden avulla.
Mukana on esimerkiksi huumerikoksia, näpistyksiä ja prostituutiota. Uusimpana aaltona on ilmaantunut järjestelmällinen omaisuusrikollisuus.
Es wäre interessant zu wissen, wie solche Statistik in Deutschland ausfällt, falls solche Daten gezielt registriert werden (dürfen). Natürlich im Verhältnis zum gänzlichen Anteil von Ausländern, die in Finnland deutlich geringer ist.
Zuletzt geändert von sunny1011 am 20. Aug 2006 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Lt. einer Umfrage unter Einwohnern, Angestellten und Pendlern wurde der Helsinkier Bahnhof als der gefährlichste Platz der Stadt eingestuft. Auf Rang 2 steht Kaisaniemi puisto. Die Umfrage wurde unter 6500 Teilnehmern in Kampppi und Kluuvi durchgeführt. Jede zeite Frau und jeder dritte Mann hat bereits schlechte Erfahrungen abends an den Wochenenden gemacht (Pöbelei, etc.). Wochentage sind sicherer. Als Verkehrsmittel wurde die Metro am gefährlichsten eingestuft und Busse am sichersten. Die Hälfte möchte mehr Polizeistreifen sehen, jeder dritte mehr Sicherheitsbeamte.
Noch mehr? 80
Rautatieasemaa pidetään Helsingin keskustan pelottavimpana paikkana
Julkaistu: 10:08
Helsingin Rautatieasemaa ei koeta turvalliseksi.
Helsingin keskustan pelottavimpina paikkoina pidetään Rautatieasemaa ja Kaisaniemen puistoa. Suurimmaksi turvallisuusongelmaksi ihmiset kokevat häiriköinnin.
Tiedot ilmenevät Kampissa ja Kluuvissa tehdystä turvallisuuskyselystä. Siihen vastasi runsaat 6 500 alueen asukasta, työntekijää ja ohikulkijaa.
Kyselyn tulosten mukaan joka toinen nainen ja joka kolmas mies kokee turvattomuutta kulkiessaan viikonloppuiltoina keskustassa. Sen sijaan päivällä ja arki-iltoina keskustaa pidetään turvallisena.
Julkisista liikennevälineistä metroa pidettiin turvattomimpana ja busseja turvallisimpina.
Yli puolet kyselyyn vastanneista toivoi lisää poliiseja ydinkeskustaan. Kolmannes halusi myös lisää vartijoita.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Was ist denn wieder los? Jeden Tag mehrere Schlagzeilen: zwei junge Mädchen in einer Wohnung in Pori getötet, in Lahti schwammen diese Woche gleich zwei Leichen in den Seen, in Helsinki der Juwelierraub, in Fiskars wird ein deutscher Mann vermisst (erst nach einem Monat und in der Suchanzeige gab's kein Foto :rolleyes: )...
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
Mir wird gerade ganz anders... um vier Uhr hab ich hier Polizeisirenen gehört. Was passiert?
Ein betrunkener 35-jähriger belästigt Leute im Citymarket, zwischenzeitlich rufen sie die Polizei. Zu spät... Der Täter ersticht einen 76-jährigen Holländer (spielt jetzt keine Rolle nicht das man es wieder falsch auslegt) . Das Opfer stirbt. Die beiden kennen sich nicht. Der Täter wurde festgenommen.
Poliisi joutui ampumaan puukottajaa Porvoossa
Puukotus sattui Porvoon keskustassa Citymarketin edessä.
Mies puukotettiin kuoliaaksi Porvoon keskustassa, tavaratalo Citymarketin edustalla maanantaina kello neljän aikaan.
Puukotuksen uhri kuoli välittömästi. Uhri oli vuonna 1931 syntynyt Alankomaiden kansalainen, joka oli poliisin tietojen mukaan paikalla sattumalta.
Puukottaja oli vuonna 1972 syntynyt eteläsuomalainen mies. Hän oli alkoholin vaikutuksen alaisena.
Miehet eivät tunteneet toisiaan entuudestaan.
Poliisin tietojen mukaan puukottaja häiritsi Citymarketin asiakkaita ja käyttäytyi liikkeessä uhkaavasti.
Tavaratalo teki asiasta ilmoituksen poliisille. Kun poliisi hetken kuluttua saapui paikalle, oli puukotus juuri tapahtunut, ja tekijällä oli yhä veitsi kädessään.
Puukottaja ei poliisin käskyistä huolimatta suostunut luopumaan veitsestään, ja poliisi joutui taltuttamaan miehen virka-aseella.
Paikalla oli paljon sivullisia.
Puukottajalle ei poliisin mukaan tullut aseenkäytöstä vakavia vammoja.
”Puukottaja on käytetty sairaalassa, ja nyt hän on meidän huostassamme”, kerrottiin Porvoon poliisista maanantai-iltana.
Porvoon kihlakunnan poliisilaitos jatkaa tapauksen esitutkintaa tappona.
Zuletzt geändert von sunny1011 am 18. Jun 2007 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Aus Finnen von Sinnen [auf Finndeutsch]: "Finnland verhält sich zu der Erde wie das Erde zu der Universum. Weisst du, wir sind ein bisschen weit weg von die Zentrum, und wenn du vorbeifliegst an uns, denkst du, ach, da gibt es doch nur Wasser und Wolken. Deswegen steigt auch wenige aus hier. Macht aber nix, sind ja auch ganz gut allein zurechtgekommen bis jetzt (...) Allerdings lässt sich dieser O-Ton (...) hochmutiger auslegen. (...) dass ihre Heimat der einzige Ort auf Erden ist, an dem sich wahrhaft intelligentes Leben findet (...)
sunny1011 schrieb am 18.06.2007 22:50
Mir wird gerade ganz anders... um vier Uhr hab ich hier Polizeisirenen gehört. Was passiert?
Ein betrunkener 35-jähriger belästigt Leute im Citymarket, zwischenzeitlich rufen sie die Polizei. Zu spät... Der Täter ersticht einen 76-jährigen Holländer (spielt jetzt keine Rolle nicht das man es wieder falsch auslegt) . Das Opfer stirbt. Die beiden kennen sich nicht. Der Täter wurde festgenommen.
Poliisi joutui ampumaan puukottajaa Porvoossa
Puukotus sattui Porvoon keskustassa Citymarketin edessä.
Mies puukotettiin kuoliaaksi Porvoon keskustassa, tavaratalo Citymarketin edustalla maanantaina kello neljän aikaan.
Puukotuksen uhri kuoli välittömästi. Uhri oli vuonna 1931 syntynyt Alankomaiden kansalainen, joka oli poliisin tietojen mukaan paikalla sattumalta.
Puukottaja oli vuonna 1972 syntynyt eteläsuomalainen mies. Hän oli alkoholin vaikutuksen alaisena.
Miehet eivät tunteneet toisiaan entuudestaan.
Poliisin tietojen mukaan puukottaja häiritsi Citymarketin asiakkaita ja käyttäytyi liikkeessä uhkaavasti.
Tavaratalo teki asiasta ilmoituksen poliisille. Kun poliisi hetken kuluttua saapui paikalle, oli puukotus juuri tapahtunut, ja tekijällä oli yhä veitsi kädessään.
Puukottaja ei poliisin käskyistä huolimatta suostunut luopumaan veitsestään, ja poliisi joutui taltuttamaan miehen virka-aseella.
Paikalla oli paljon sivullisia.
Puukottajalle ei poliisin mukaan tullut aseenkäytöstä vakavia vammoja.
”Puukottaja on käytetty sairaalassa, ja nyt hän on meidän huostassamme”, kerrottiin Porvoon poliisista maanantai-iltana.
Porvoon kihlakunnan poliisilaitos jatkaa tapauksen esitutkintaa tappona.